Sonntag, 11. November 2012

Sachen packen fuer den Big Apple

Allmaehlich ist es nun also soweit. Nachdem Calgary mich etwa fuenf Tage mit -8 Grad zu strikter Bettruhe verurteilt hat, beginnt am Montag meine mehr oder minder ungewisse Reise zum wohl  erstrebenswertesten Reiseziel dieser Welt: New York.

Schon alleine die Vorkehrungen fuer diesen Roadtrip gestalten sich seit der Abwesenheit meiner zwei Sidekicks Robert und Michel als ungewohnt umfangreich. Denn wie auf unserer gemeinsamen Hintour in den Westen Kanadas ist es auch dieses Mal mein Ziel, den ein oder anderen lukrativen Zwischenstop zu machen - was auch durchaus im Sinne einer Weltreise ist.

Laut meinem ambitionierten Plan ist mein erster Halt - nach etwa 1,5 Tagen Busfahrt - zunaechst das gute alte Thunder Bay, wo die liebe Katherine bereits auf unserer ersten Durchreise betonte, wie sehr sie sich freuen wuerde, uns nochmal wiederzusehen. Gesagt, getan. Das Angebot im wundervollen Landhaus ihrer Grosseltern fuer einige Tage beherbergt zu werden, klingt erstmal spitze und allein Katherines Tatendrang wird fuer einige spannende Tage in TB sorgen, bevor ich Freitag frueh wieder in den Bus steige. Im Anschluss geht es schliesslich in Richtung Toronto, wo ich zwar lediglich eine Uebernachtung im Hostel eingeplant habe, diese aber hoffentlich trotzdem unvergesslich wird. Im Hostel ist eigentlich immer was los.

Der wesentliche Grund fuer diesen eigentlich viel zu kurzen Toronto-Aufenthalt ist folgender: Es brennt mir absolut unter den Naegeln endlich in NY anzukommen. Ich habe so viele Dinge gehoert, die ich jetzt einfach sehen muss. Die letztlendiche Ankunft im Big Apple ist fuer den 19.11. vorgesehen und die wichtigsten Vorkehrungen sind bereits getroffen: Ich habe mir online Karten fuer das NY-NBA-Derby der Brooklyn Nets und der New York Knicks bestellt und werde an meinem Geburtstag (11.12.) vermutlich Zeuge des Aufkeimens einer Rivalitaet zwischen neureichem Emporkoemmling (Nets) und traditioneller Mittelmaessigkeit (Knicks). Ich werde somit auch einen riesigen Haken auf meiner Weltreise-To-Do-Liste machen koennen - endlich sehe ich ein NBA-Spiel live.

By the way: Ein gewaltiger Unterschied von der gemeinsamen zur einsamen Weltreise ist bereits jetzt festzustellen. Alles Anstrengende, was vorher mit bruederlicher Arbeitsteilung abgearbeitet wurde, ist nun auf lediglich zwei Schultern verteilt, auf meinen. Reisedetails absprechen mit Katherine, Emailverkehr mit dem Hostel in Toronto, Unterkunftssuche in New York - alles in meiner eigenen Hand. Eine Menge Selbstbestimmheit, die sicher nicht von Nachteil ist, aber durchaus eine grosse Portion Energie kostet.

Howsoever, vielleicht hat man es ein ganz ganz kleines bisschen zwischen den Zeilen lesen koennen: Ich freue mich riesig auf New York!


A Tribe Called Quest - Can I Kick It?
Mein persoenlicher Goodie des Tages.

Ich bin dann mal im Bus!